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Walsterben durch Sonnensturm?

Hochschulforscher vermuten Ursache

Im Februar 2016 verendeten 29 Wale, meist junge Bullen, an den Stränden der südlichen Nordsee, auch an unserer Küste. Inzwischen haben Forscher der Universität Kiel auf einen zeitlichen Zusammenhang mit gewaltigen Ausbrüchen auf der Sonnenoberfläche hingewiesen. Die Ausbrüche haben auf der Erde zu geomagnetischen Stürmen und Polarlichtern geführt. Solche Ereignisse sind weder neu noch ungewöhnlich. Die Wissenschafter vermuten, dass die Tiere bei ihrer Wanderung nach Süden die Orientierung verloren. Wale nutzen nämlich ihren Magnetsinn zur Navigation.
Andere Ursachen wurden nicht gefunden. Die verendeten Tiere hatten zwar jede Menge Müll im Bauch, waren aber nicht krank.
Dazu hier der Bericht in den Nationalpark-Nachrichten und hier der Link zum Bericht der Wissenschafter auf Englisch: Journal-Astrobiology
jek, 27.10.2017, Foto: Brunckhorst / LKN.SH

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