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Eidersperrwerk

Bollwerk gegen Sturmfluten

Foto: Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning
Schon immer versuchten die Küstenbewohner, sich vor den Fluten der Nordsee zu schützen, erst durch erhöhte Verbindungswege zwischen den Orten, dann durch zunächst niedrige, bis heute zunehmend höher werdende Deiche. Ein Sicherheitsproblem bedeuteten jedoch die weit ins Landesinnere hineinreichenden Flussdeiche an den Ufern der Eider.

 

Nach der dramatischen Sturmflut von 1962, von der auch Tönning betroffen war, beschloss man, sich mit einem Sperrwerk an der Eidermündung vor den Gefahren zu schützen. Die 5 Doppeltore des 1973 eröffneten Sperrwerks können bei einer Sturmflut geschlossen werden, um dem Meer das Eindringen ins Landesinnere zu verwehren. Die freie Fahrt für den Schiffsverkehr sichert eine Schleuse. Gleichzeitig ermöglicht ein Tunnel auch dem Straßenverkehr die Überquerung der Eider.

 

Foto: Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning
Das imposante Bauwerk ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Neben dem kleinen Fischereihafen befindet sich hier auch ein Anleger für Ausflugsschiffe nach Tönning oder für Exkursionen mit Seetierfang.

 

Für die Natur bedeutete der Bau des Eidersperrwerks andererseits einen folgenschweren Eingriff in das Ökosystem der Eider, einst ein dynamischer Lebensraum, der durch jährliche Überschwemmungen und die Gezeiten ständig in Bewegung war. Die Auswirkungen dieser Landschaftsumgestaltung zeigt die Ausstellung im NABU-Naturzentrum Katinger Watt. hd


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