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Heide

Zum Einkaufsbummel in die Kreisstadt Heide

Foto: Heider Marktplatz um 1895 Wikipedia

 

Dithmarschen zeichnete sich seit jeher durch ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und politische Eigenständigkeit aus. Große Bedeutung erlangte Heide als Versammlungsort für die Achtundvierziger, d.h. 48 auf Lebenszeit eingesetzte Richter zur Selbstverwaltung der freien und unabhängigen Bauernrepublik Dithmarschens 1447-1559. Aufgrund seiner zentralen Lage konnte Heide sich bald zum Handelszentrum der Bauernrepublik entwickeln. Der „Heider Marktfrieden“ garantierte den Kaufleuten Schutz bei ihren Geschäften.

 

Foto: Heider Marktplatz heute

 

Heute ist Heide Kreisstadt des Kreises Dithmarschen und der Heider Marktplatz gilt mit 4,7 ha als der größte unbebaute Marktplatz Deutschlands. Seit über 500 Jahren findet hier jeden Samstagvormittag der traditionelle Wochenmarkt statt. An die Zeit der Bauernrepublik Dithmarschen erinnert alle zwei Jahre der Mittelaltermarkt Heider Marktfrieden. Neben dem mittelalterlichen Markttreiben mit Händlern, alter Handwerkskunst und zahlreichen Schaustellern gibt es eine echte Bauernhochzeit. Auf der Freilichtbühne wird im Stück „Sag dem König Gute Nacht oder Das alte Lied der Freiheit“ dargestellt, wie das wohlhabende Dithmarschen sich gegen Unterwerfungsversuche behauptet.

 

Foto: Wasserturm Wikipedia (Hendrike)
Wahrzeichen der Kreisstadt ist der Heider Wasserturm, der als Trauungsort des Heider Standesamtes eingesetzt wird. Zur Museumsinsel Lüttenheid gehören das Heider Heimatmuseum und das Klaus-Groth-Museum, das Geburtshaus des niederdeutschen Dichters. Klaus Groth (1819-1899) war auch einer der Begründer der noch heute lebendigen Tradition des Hohnbeers in Heide, ein mehrwöchiges Fest zur Förderung des Gemeinschaftssinns und der plattdeutschen Sprache.

 

Beim Bummeln in der Innenstadt mit besten Einkaufsmöglichkeiten kommt man an vielen schönen Gebäuden aus der Zeit um 1900 vorbei. Das Brahmshaus beispielsweise gehörte der Familie des Komponisten Johannes Brahms und wird heute für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Etwas älter ist die St. Jürgen-Kirche von 1560 am Rande des Marktplatzes. Sie ist nach dem Ritter und Drachentöter St. Georg (niederdeutsch St. Jürgen) benannt, der auch im Heider Wappen abgebildet ist.

 

Für Familien mit Kindern bieten sich beispielsweise ein Besuch in der Dithmarscher Wasserwelt oder der Indoor-Segway-Bahn an. Auf der Fichtenhain-Rennbahn finden Open-Air-Konzerte und jedes Jahr im August das große Heider Trabrennen statt. Für Entspannung sorgen Spaziergänge durch das Ostroher-/Süderholmer Moor und die Heider Kreistannen mit anschließendem Besuch im Waldcafé. Für den Abend empfiehlt sich ein Kneipenbummel im Szeneviertel Schuhmacherort.

 

 

Links:

Stadt Heide

Heider Marktfrieden

Brahmshaus

Klaus-Groth-Museum

Dithmarscher Wasserwelt

Infos über die Indoor-Segway-Bahn und geführte Segway-Touren

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