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Nordseefund Seeglas

Von den Wellen entschärft und geschliffen

Manchmal findet man Dinge, die auf den ersten Blick wie Steine wirken. Beim genaueren Hinschauen entpuppen sich die bunten Fundstücke als Glasscherben, von den Wellen entschärft und glatt geschliffen. Bis zu 40 Jahre dauert es, bis aus einfachen Scherben richtiges „Seeglas“ geworden ist und die glatten, scharfen Bruchkanten sich in weiche, matt glänzende Rundungen verwandelt haben. Die Bestandteile des Glases reagieren dabei mit dem salzigen Meerwasser, bestimmte Stoffe werden mit der Zeit ausgespült und das Seeglas bekommt eine kristallartige Oberfläche. Je länger das Glas im Meer bleibt, desto stärker verändert es sich – manche Stücke sind mehr als hundert Jahre alt.

 

Richtig schön gerundetes Seeglas lässt sich zu wunderschönen Schmuckstücken verarbeiten – das haben Sammler aus aller Welt längst verstanden. Stücke in seltenen Farben und in guter Qualität werden zum Teil wie teure Edelsteine gehandelt. Manchmal lässt sich auch die Herkunft der eigenen Fundstücke feststellen – besonders gefragt ist beispielsweise rotes Seeglas, das meist aus den Scheiben alter Schiffslaternen stammt.

 

Lässt man dem Meer nur genug Zeit, verwandelt sich das Glas nach und nach in Sand zurück – denn wie Strandsand besteht unser Glas hauptsächlich aus Quarzsand, genauer: Siliziumdioxid. Schaut man sich andererseits den Strandsand unter der Lupe genau an, erinnert er an kleine Glaskörnchen. So sorgt das Meer selbst dafür, etwas von den zurückgelassenen Abfällen am Strand abzubauen und der Natur zurückzuführen. hd

 

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