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Brüten 2016 beginnt

Der Nationalpark als Kinderstube

Die Brutsaison im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist in vollem Gange. „Der späte Wintereinbruch wird wohl nur geringe Auswirkungen auf die Brutsaison haben – höchstens auf die sehr wenigen Jungvögel, die bereits geschlüpft sind wie etwa bei den Sandregenpfeifern“, erklärt der Biologie und Vogelexperte der Nationalparkverwaltung Bernd Hälterlein.
Neben Menschen, die, meist unabsichtlich, das Brutgeschäft stören, machen Raubsäuger (in der Fachwelt Prädatoren genannt) den Vögeln zunehmend zu schaffen – so sehr, das größere Brutkolonien auf dem Festland wie die der Lachmöwen und Küstenseeschwalben am Eidersperrwerk zur Seltenheit geworden sind. Längst aber bieten auch die Halligen keinen sicheren Schutz mehr, weil Fuchs und Marder über die Lorendämme auch dorthin gelangen können. In diesem Jahr kommt ein weiteres Ärgernis dazu: Wanderratten!
Küsten- und Naturschützer, Jägerschaft und Gemeinden arbeiten seit einigen Jahren eng an Schutzmaßnahmen für die Vogelwelt. Biologe Hälterlein: „Gerade vor dem Hintergrund der seit Jahren rückläufigen Brutvogelbestände im Wattenmeer sind diese von besonderer Bedeutung.“
jek, 26.4.2016
Foto: Gelege Sandregenpfeifer; Dominic Cimiotti/Michael-Otto-Institut im NABU

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